Aktuelles 2006
Eingetragen am Fr. 22.12.2006FOURSCORE - Jazz
Jazz mit den Gewinnern des bayerischen Landeswettbewerbs "Jugend jazzt". Mit dabei Tobias Meinhart aus Wörth.
Einen gelungenen Jahresabschluss für das Kulturprogramm der Stadt Wörth stellte der Auftritt des Jazzquartetts Fourscore, ehemals Alexander–Jung–Quartett, dar. Die vier jungen Musiker boten eine attraktive Mischung aus Eigenkompositionen, Originalen und Interpretationen bekannter Stücke. Die Gruppe hatte sichtlich Spaß am Musizieren und kam bei den Besuchern sehr gut an. [...]
Schon die Visitenkarte der Jazzformation beeindruckt mächtig: Gewinner des Wettbewerbs „Jugend jazzt“, zudem die Einzelnote „hervorragend“, verbunden mit dem Einzelsieg, für Sopransaxophonisten Tobias Meinhart. Den Erwartungen wurde die Gruppe, die neben Tobias Meinhart aus Alexander Jung (Gitarre), Heiko Jung (E-Bass) und Nevyan Lenkov (Drums) besteht, auf jeden Fall gerecht. Euphorisch–mitreißende Klänge wurden von melancholisch–behäbigen Stücken abgelöst. Daneben erwiesen sich Fourscore auch variabel was die Formation und Solopartien betrifft. Schlagzeug, Gitarren und allen voran natürlich das Saxophon traten als dominante Klangelemente in Erscheinung und ließen eine abwechslungsreiche Melodiewelt entstehen. Die Termini Modal - Jazz, Cool - Jazz und modern straight – ahead -Jazz, die das Repertoire der Band überschreiben, geben das vielschichtige Musikspektrum wieder. Stücke von Jim Hall, beispielsweise von der Platte „Someday my prince will come“, gehören zum festen Spielplan. Auch die Darbietung so genannter Jazz–Standards, sowie etablierter Gassenhauer wie „Have you met Miss Jones“ durften nicht fehlen. Was allerdings den besonderen Charme von Fourscore zweifelsohne ausmacht, sind die ins Programm integrierten Eigenkompositionen. Alexander Jung und Tobias Meinhard präsentierten einige ausgewählte Nummern wie „Zeitmangel“ und „Fräulein Anni“. [...]
Ein musikalischer und theatralischer Zweikampf von Drummer und Gitarrist bildete einen ansprechenden Abschluss und gaben dem Gezeigten einen ganz besonderen Nachgeschmack mit auf den Weg. Der kurze Anriss von „Jingle Bells“ quasi als Rausschmeißer hatte die Lacher auf seiner Seite. [...]
[Text/Fotos: Wörther Anzeiger, Sonja Heitzer]
Eingetragen am Fr. 08.12.2006MILORAD ROMIC und KLAUS WENK - Liederabend
Bunte Vielfalt internationalen Liedguts im Wörther Schloss
Klaus Wenk und Milorad Romic präsentierten deutsche und südslawische Volks- und Kunstlieder.
Das Programm des Liederabends, der am Freitag im Rondellzimmer des Wörther Schlosses stattfand, reichte von bekannten deutschen Volkslieder über das romantische Kunstlied und italienische Arien bis zu südslawischen Volksliedern und Eigenkompositionen von Milorad Romic. Der bekannte Gitarrist begleitete Tenor Klaus Wenk und zusammen boten die beiden einen abwechslungsreichen Abend, der von hoher musikalischer Virtuosität geprägt war.
Das Duo Romic & Wenk, das bereits seit 1999 zusammen auftritt, eröffnete den Abend mit einer Reihe deutscher Volkslieder. Tenor Wenk sang unter Begleitung von Romic „Wenn ich ein Vöglein wär“, „Kein Feuer, keine Kohle“ und andere bekannte Weisen des deutschen Liedguts. „In einem kühlen Grunde“, dessen Text von Josef Freiherr von Eichendorff stammt, sang Wenk ohne Gitarrenbegleitung und überzeugte mit seiner geschulten Stimme, die den Raum des Rondellzimmers ausfüllte. Wenk, der in Regensburg geboren und bei den „Regensburger Domspatzen“ ausgebildet wurde, singt seit 1993 bei dem Vokalsextett „Singer Pur“.
Im nächsten Programmabschnitt spielte Romic ein Solo-Stück auf der Gitarre. Die Variationen über ein Thema aus Mozarts Zauberflöte zeigten die hohe Virtuosität des Gitarristen. Romic krault, kitzelt und streichelt seine Gitarre und entlockt ihr so Töne, die man dem etwas unscheinbar wirkenden Instrument in solcher Vielfalt kaum zugetraut hätte. Der Gitarrenvirtuose, der in Bosnien geboren wurde, war im Laufe seiner Karriere bereits in verschiedenen internationalen Besetzungen als Konzert-Gitarrist tätig. Seit 1992 wohnt er mit seiner Familie in Regensburg, wo er Gründer und künstlerischer Leiter des „Lautenfrühlings“ ist.
Im Anschluss an dieses Solo-Stück folgten Kunstlieder aus der Epoche der Romantik. Während die meisten dieser Lieder für Stimme und Klavier komponiert wurden, ist „Die Nacht“ von Franz Schubert auch im Original für Gesang und Gitarre angelegt. Schubert selbst soll nebenbei ein großartiger Gitarrist gewesen sein. Auf ein spanisches Stück für Gitarre solo folgten drei Kompositionen des Italieners Mauro Giuliani. Bei diesen „Cavatine“, die für Gesang und Gitarre geschrieben worden sind, handelte es sich um kleine Arien im typischen Stil der italienischen Oper. Sie alle erzählten von unglücklicher Liebe und so legte Wenk sehr viel Gefühl in seine Stimme, spielte mit ihr, um den Zuhörern die Liedinhalte musikalisch darzustellen.
Im zweiten Teil des Abends präsentierte das Duo vor allem Lieder aus Südslawien, die Romic selbst für Gitarre und Gesang arrangiert hat. Besonders eine Eigenkomposition für Gitarre solo zeigte, wie sehr der gebürtige Jugoslawe seiner Heimat noch verbunden ist. Während die Finger der rechten Hand auf den Saiten tanzten, hüpfte die linke Hand flink auf dem Griffbrett. Das Tempo steigert sich, die Finger hüpfen und tanzen immer schneller. Romic spielte mit „Balkan“ ein rasantes Liebeslied für seine Heimat, ihre Menschen und ihre Musik.
Nachdem Wenk und Romic drei weitere Cavatines von Mauro Giuliani vorgetragen hatten, die wiederum von der Harmonie zwischen den beiden Musikern geprägt waren und dieses Mal auf Deutsch mit Texten von Schiller und anderen Dichtern präsentiert wurden, kam man zum letzten Programmabschnitt. Dieser spannte den Bogen zum Beginn des Abends und enthielt wieder deutsche Volkslieder mit Gitarrenbegleitung. Nach „Am Brunnen vor dem Tore“ und „Verstohlen geht der Mond“ wollte der Applaus im Rondellzimmer nicht abreißen, obwohl nur 25 Besucher gekommen waren. Und so gab es als Zugabe noch einmal den Höhepunkt des Abendprogramms: Eichendorffs „In einem kühlen Grunde“. Dieses Mal mit Gitarrenbegleitung und zusammen gelang es Wenk und Romic den melancholischen Zauber dieses Liedes einzufangen.
[Text und Foto: Donau-Post, Karin Janker]
Eingetragen am Sa. 18.11.2006HARALD GRILL und DUO DE CLARINETTES BASSES
Harald Grill ist ein Wanderer, einer auf Durchreise, aber trotzdem auch ein guter Beobachter und Zuhörer. Ihn interessieren die Menschen und warum sie so sind, wie sie sind. Auf seinen Reisen geht es Grill weniger um touristische als um menschliche Glanzpunkte. Er habe sich deshalb kaum auf seine Europa-Reise vorbereitet: „Ich habe nur in meinen alten Schulatlas die Route eingezeichnet und bin dann losmarschiert". Er war nicht fixiert auf ein bestimmtes Ziel, wollte einfach finden und auch gefunden werden von den Geschichten, die ihm die Menschen in Schweden, Tschechien, Slowenien und Italien erzählen wollten.
Dabei versteht Grill sich selbst nicht als Reise-Journalist, er gehe eben seinen Weg. Und die Bücher, die er über seine Reisen schreibt, seien einfach ein Teil seiner Biographie. Und wirklich finden sich immer wieder Einflüsse aus seiner Kindheit, die ihn auch jetzt, im Alter von 55 Jahren noch stark prägen. [...]
(Text/Foto: Karin Janker, Donau-Post)
Eingetragen am Mi. 15.11.2006SÜNCHINGER SCHLOSSMUSIK
Tosender Applaus für Wohltätigkeitskonzert zugunsten der Weihnachtsaktion Freude durch Helfen.
Tosenden Applaus gab es am Samstagabend am Ende des Konzertes des Ensembles “Sünchinger Schlossmusik". Die zahlreichen Besucher in der Wörther Schlosskirche waren begeistert von den Darbietungen. Die Veranstaltung fand m Rahmen der Weihnachtsaktion "Freude durch Helfen" des Verlags Straubinger Tagblatt/Landshuter Zeitung und des Programms "Kultur in Wörth" statt und erbrachte den stattlichen Spendenbetrag von 530 Euro, der Bedürftigen zugute kommt.
Bereits eine Viertelstunde vor Beginn waren alle Sitzplätze in der Schlosskirche belegt. Eine ganze Reihe von Besuchern des Konzerts, das etwas länger als eine Stunde dauerte, musste stehen. Darunter waren auch einige Gäste aus Ungarn, welche sich die Veranstaltung nicht entgehen lassen wollten. Bürgermeister Anton Rothfischer nahm die Begrüßung vor und hob den wohltätigen Zweck des Konzerts hervor. Er wies darauf hin, dass die "Sünchinger Schlossmusik" das erste Mal in Wörth auftrete und hoffe, dass dies nicht das letzte Mal sein werde.
Zu Beginn waren klassische Melodien sehr bekannter Komponisten zu hören, so das Andante Grazioso, Sonate Nr. 11 KV 331, von Wolfgang Amadeus Mozart, dessen Geburtstag sich in diesem Jahr zum 250. Mal jährte. Am Yamaha-Piano/Synthesizer spielte Renata Parlásková eindrucksvoll die ruhige, getragene Melodie, die kennzeichnend für die weitere Stimmung des Abends war. Dies passte hervorragend in die vorweihnachtliche Zeit und zum Christkindlmarkt, der zur gleichen Stunde im Schlosshof und in verschiedenen Räumen, wie dem Schlosskeller, stattfand. Die drei wunderbaren Stimmen von Astrid Schwesinger (Sopran), Ulrike Nester (Mezzosopran) und Eugenie Erner (Mezzosopran) erklangen anschließend bei "In mir klingt ein Lied" von Frederic Chopin.
Bei dem Stück "Jesu meine Freude" von Johann Sebastian Bach spielten Josef Duscher (Konzertgitarre) und Werner Güntner (Kontrabass), die bei den meisten anderen Darbietungen für die Begleitung sorgten. Die Schlosskirche St. Martin bildete natürlich den passenden Rahmen für Darbietungen geistlichen Inhalts. Nach dem Largo aus "Rinaldo" von Georg Friedrich Händel, dem Lied "Maria durch den Dornwald" und dem "Gesang der Engel" wandte sich das Ensemble auch Werken aus dem angelsächsischen Kulturbereich zu. Bei "Second Thoughts" von D. Qualey bewies Eugenie Erner ihr instrumentales Können auf der Oboe, deren ruhiger Klang die Schlosskirche erfüllte. Überhaupt waren sehr vielseitige Klänge an diesem Abend zu hören. Bei dem Lied "Die wunderbare Zeit" von John Hutter wechselten sich Astrid Schwesinger und Ulrike Nester im Gesang ab. Dabei war deutlich zu sehen, wie viel Spaß ihnen der Abend bereitete. Dass bei zahlreichen Komponisten des vergangenen Jahrhunderts der Rhythmus sehr an Bedeutung gewann, konnte man am Beispiel von Andrew Lloyd Webbers "I Don´t Know How I Love Him" aus “Jesus Christ Superstar³ gut erkennen. Diese Darbietung regte zum Mitwippen an. Bekannte Melodien, wie "Sleigh Ride" von Leroy Anderson, fast ein Ohrwurm, standen am Schluss des Programms. Dabei spielte Eugenie Erner auf dem Altsaxophon.
Nach lang anhaltendem Applaus gab das Ensemble zwei Zugaben, ein russisches Weihnachtslied und das Wiegenlied “Guten Abend, gute Nacht" von Johannes Brahms. Die "Sünchinger Schlossmusik" hat den vielen Besuchern nicht nur einen besinnlichen Abend bereitet, sondern durch ihren Verzicht auf eine Gage auche inen Beitrag zur Minderung des Leids von Bedürftigen geleistet.
(Text und Bild: Donau-Post, Reinhard Soller)
Eingetragen am Fr. 27.10.2006GSUACHT UND GFUNA
Freude mit Evergreens.
Die letzte Veranstaltung dieses Jahres im Schlosskeller gestaltete die Band "Gsuacht & Gfuna", rund 90 Gäste waren gekommen. Das bunte Repertoire bereitete allen große Freude.
Für gute Stimmung sorgten Gusti Puches (Gesang, Gitarre), Stefan Hendlmeier (Keyboard, Gesang), Alfred Genewsky (Gitarre, Bass, Gesang), Günther Wagner (Gitarre, Gesang) und Fredl Obermeier (Schlagzeug, Gesang, Percussion).Die Band bot Songs unterschiedlicher Stilrichtungen, etwa Country, Rock, Oldies, Schlager und bayerische Musik. Evergreens rissen auch die Jugend mit. Bei gefälligen Rhythmen wie "Mendocino", "Schuld war nur der Bossa Nova" oder "Rote Lippen" war die Kühle des Kellers rasch vergessen, alle schunkelten, tanzten oder sangen mit. [...]
Text/Foto: Wörther Anzeiger, Sibylle Schreiner
Eingetragen am Sa. 07.10.2006FLEZ ORANGE
[...] Die seit 2001 bestehende Gruppe aus Niederbayern musiziert in derzeitiger Besetzung seit Januar diesen Jahres. Flez Orange spielte in der Besetzung Klarinette/Gitarre, Geige, Akkordeon, Kontrabass und Perkussion und wagte mitunter auch den Versuch, ganz ohne Instrumente Musik zu machen.
Eingetragen am Fr. 22.09.2006BLUESREVUE
Eine Bluesrevue mit Wolfgang Bernreuther & Friends versprach das Kulturprogramm im Wörther Schlosskeller am Freitag. Alle Sitzplätze waren belegt, als die acht Musiker ihre Reise durch den Blues antraten. Als Vorsitzender des Kulturausschusses freute sich Anton Rothfischer über den Erfolg für „Kultur in Wörth".
„Wolfgang Bernreuther and Friends" trat in verschiedenen Formationen nun zum vierten Mal in Wörth auf. „Wörth ist eine Art heimkommen" sagte er „der Keller hat etwas Besonderes". [...] Rudi Bayer (Kontrabass), mit dem er am intensivsten zusammenarbeite, bezeichnete er als sein musikalisches Rückgrat. Am längsten arbeite er mit Thomas Feiner zusammen, der mit dem „Worksong" seine brillante Stimme schier gleichzeitig mit dem virtuosen Spiel seiner Mundharmonika darbot. Aus den Tasten seiner Fender Rhodes [...] zauberte Robert Seitz akustische Feuerwerke, Mark Bender (Gesang, Gitarre), der im Wörther Rondellzimmer mit aufgetreten war, überzeugte ab seinem ersten Ton von seiner gewaltigen und inhaltsschweren Naturstimme. Andy Stahl als jüngster der Truppe beherrschte das Schlagzeug [...]. Der Gitarristen Reinhard Fick „spielt die Töne nicht, er lässt sie perlen!", stellt Bernreuther den mittelfränkischer Beat-Meister vor. Mit Roland Kopp (Gitarre, Gesang), der den Kulturförderpreis der Stadt Nürnberg erhalten hat, spielt Bernreuther am härtesten, wie er sagte. Die berstend volle Bühne bebte unter der gefühlvollen Dynamik. [...]
Text/Bilder: Wörther Anzeiger, Sibylle Schreiner
Eingetragen am Sa. 02.09.2006CHRISTIAN BEHRING
vom 02.09. bis 01.10.2006
Als "Zyklus" will er seine Bilderserie mit dem Titel "Deutschlandreise" eigentlich nicht so gerne bezeichnet wissen. Das wäre wohl schon etwas zu hoch gegriffen", sagt Christian Behring und lacht.
[...] Behrings weißer Citroen parkt direkt vor dem mächtigen Holztor des unterirdischen Schlossgewölbes, in dem er seine Ausstellung aufbauen wird. „Jetzt weiß ich gar nicht, welche Bilder ich aufhängen soll", sagt er. Höchstens 15 seiner Werke bringe er hier unter, schätzt er. Mitgebracht hat er gut das Doppelte. Bilder, die den oberbayerischen Walchensee in strahlendem Licht zeigen, die Frauenkirche und die Semper-Oper in Dresden aus dem berühmten Canaletto-Blickwinkel, den Bahnhof Berlin Friedrich-Straße mit der Kuppel des Reichstags im Hintergrund oder grasende Kühe in Mecklenburg-Vorpommern.
„Bei mir läuft viel über Farbe und Kontrast", sagt Behring und zeigt auf ein rotstichiges Gemälde. Seine Bilder malt er in seinem Atelier in Berlin. Als Gedächtnisstütze mache ich Fotos von den Motiven, die ich auf meinen Reisen gesehen habe", erklärt Behring seine Arbeitsweise. Seine großen Vorbilder in der Malerei seien Lovis Corinth, Max Liebermann und Max Slevogt. In zehn Jahren, wünscht sich Behring, hätte er gerne mal eine große Ausstellung. „Die Hoffnung bleibt", sagt er, der sich scherzhaft als "freischaffender Arbeitsloser" bezeichnet. „Letztes Jahr habe ich zum ersten Mal ein Bild für 1000 Euro verkauft", sagt er. Dass ihm das in Wörth auch gelingt, wagt er wohl nicht zu hoffen: „aber dass ich vielleicht einen Auftrag bekomme oder sich irgendwelche Kontakte ergeben schon".[...]
Text / Fotos: Wörther Anzeiger, Tanja Krumbholz
Eingetragen am Fr. 01.09.2006SCHMERZGRENZE, MEMORANDUM und LEGAL GUARDIANS
[...] Rock in seinen verschiedenen Varianten steht regelmäßig auf dem Programm der Aktion "Kultur in Wörth". [...] Als erste Band an diesem Abend war wieder "Legal Guardians" aus Wörth zu hören.
Die Gruppe bestellt aus Sängerin Pia Eigenstetter, Simon Festner (Gitarre und Gesang), Johannes Schindler (Gitarre), Tobias Lisius (Bass) und Raffi Birnstiel (Schlagzeug). [...] Obwohl es „Legal Guardians" erst seit Anfang dieses Jahres gibt, war den Jugendlichen auf der Bühne anzumerken, dass sie in den vergangenen Monaten fleißig geprobt hatten und sich im Vergleich zu ihrem ersten Auftritt steigern konnten. [...]
Als zweite Band an diesem Abend betraten die Musiker von „Memorandum" die Bühne. Diese Formation
wechselte Anfang eueres Jahres ihren Bassisten und den Schlagzeuger. Hinter dem Drum-Set sitzt nun Christoph Handwerker und am Bass sowie als Sänger komplettiert Stefan Hahn die Band. Die beiden stammen aus Pfatter und bilden mit Daniel Leinzinger (Gitarre, Gesang) und Johannes Rosenbeck (Gitarre) aus Mötzing die Besetzung von „Memorandum". Als ihre musikalischen Wurzeln sehen die vier jungen Männer Grunge- , Metal- und Punk-Bands wie „Nirvana", „Metallica" und „Offspring". Ihr Programm umfasst sowohl Cover-Versionen als auch viele selbst geschriebene Stücke. Bei allen Songs fiel besonders das abgestimmte Zusammenspiel der einzelnen Musiker auf. Die Gitarrensoli kamen nahezu fehlerfrei, die Schlagzeugarbeit war kraftvoll und exakt und der druckvolle Bass lieferte dazu die nötige Schwere. Zusammen ergab das einen satten Sound, der von der kräftigen Stimme des Sängers vervollständigt wurde. Als letzte Band des Abends stand „Schmerzgrenze" aus München auf dem Programm. Diese Formation besteht aus Sänger und Gitarrist Tom Trend, Schlagzeuger „OB", Bassist Uli und Stephan, der für die zweite Gitarre und außerdem für Gesang zuständig ist. Die vier Musiker hatten am Freitag übrigens ihren ersten gemeinsamen Auftritt unter dem Namen „Schmerzgrenze". Die Band gründete sich vor ungefähr vier Monaten und besteht aus erfahrenen Musikern, die alle vorher in anderen Bands aktiv waren. Ihre Songs, die größtenteils deutschsprachig sind, orientieren sich am Punk-Sound der frühen 80er Jahre und enthalten sowohl Pop- als auch Rock-Elemente. Titel wie „Vollrausch", der sich als Warnung gegen Drogenmissbrauch versteht, und andere gesellschaftskritische und politische Songs wollen provozieren und aufrütteln. „Schmerzgrenze" steht damit in der Tradition deutscher Polit-Punk-Bands. Mit dieser Formation haben die Veranstalter ebenso wie mit den beiden vorhergehenden genau den Geschmack des Publikums getroffen.[...]
(Text/Foto: Donau-Post, Karin Janker; Foto: Nico Peter)
Eingetragen am So. 23.07.2006QUADRO NUEVO
[...] Das außergewöhnliche Instrumental-Quartett begeisterte rund 120 Zuhörer im angenehm kühlen Wörther Schlosskeller. Die vier Musiker touren nunmehr seit zehn Jahren durch die Länder dieser Welt und gaben bisher rund 1500 Konzerte.
Eingetragen am Fr. 07.07.2006BOY ANDROID, BT MARK X und LEGAL GUARDIANS
Dieses Mal war die Veranstaltung der Reihe „Kultur in Wörth" besonders für Jugendliche gedacht. Neben „Legal Guardian", einer Nachwuchs-Band aus Wörth, und „BT Mark X" aus Regensburg, hatte die Stadt Wörth auch die Indie-Band „boy android" aus München eingeladen. Diese drei Bands brachten den ganzen Abend das Publikum zum Tanzen und die Gewölbe des Schlosskellers zum Beben.
Die Jüngsten machten den Anfang und so betrat zuerst „Legal Guardian" die Bühne. Diese Formation, die sich aus vier Wörthern und einem Regensburger rekrutiert, präsentierte Cover-Versionen ihrer Lieblings-Songs. Tobias Lisius am Bass, Johannes Schindler an der Gitarre und Raffi Birnstiel am Schlagzeug bilden zusammen den musikalischen Hintergrund für die Stimme von Sängerin Pia Eigenstetter. Als zusätzlicher Sänger und für die zweite Gitarre ist außerdem noch Simon Festner zuständig. Simon hat auch schon zwei eigene Songs für „Legal Guardian" geschrieben: „The Doctors Work" und „The Big Lie" wurden vom Publikum mit großem Beifall gelobt. Obwohl es die Band in dieser Besetzung eigentlich erst seit ungefähr fünf Monaten gibt und dies laut eigenen Aussagen ihr erster richtiger Auftritt war, hat sie in Wörth schon eine ganz beträchtliche Fangemeinde und so füllte sich der freie Platz vor der Bühne bald mit tanzenden Musikfans, die beinahe jedes Lied mitsingen konnten. Neben bekannten und oft gecoverten Bands wie „Nirvana" und „Red Hot Chili Peppers" brachten „Legal Guardian" auch etwas gewagtere Cover-Versionen von „The White Stripes" auf die Bühne. Auf die Frage, ob sie sich damit nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, antworteten die jungen Musiker jedoch ganz selbstbewusst: „Wir finden die Musik eben super und spielen sie gern!" Dass sie gerne Musik machen, merkt man auch an der Motivation und der Begeisterung, die die fünf Jugendlichen ausstrahlen. [...] Über viel Banderfahrung verfügte die zweite Band an diesem Abend: „BT Mark X" besteht aus erfahrenen und geübten Musikern. Laut Bassist Fabian Scherer liegt der Altersdurchschnitt der Band bei ungefähr 30 Jahren. Die fünf Musiker, die schon an diversen anderen Musikprojekten beteiligt waren, spielen seit ungefähr sieben Monaten in dieser Besetzung. Bei ihrem Auftritt in Wörth präsentierten sie ein Programm, das New Rock von Bands wie „Three Doors Down", „Limp Bizkit" oder „Gun" beinhaltete und besonders durch die hohen musikalischen Fähigkeiten der einzelnen Musiker überzeugte. Den Höhepunkt des Abends bildete schließlich der Auftritt der Gruppe „boy android". Die fünf sympathischen Jungs aus München machen mittlerweile seit 2003 zusammen Musik. Die beiden Gitarristen Hagen Fiedler und Manu Rother kennen sich seit vielen Jahren und teilen schon lange die Liebe zur Musik. Mit zu „boy android" gehören außerdem Hannes Geiselbrecht am Bass und Schlagzeuger Benni Woche. Hagen, der neben Gitarre auch für Gesang zuständig ist, schreibt außerdem einen Teil der Lieder. „Größtenteils entwickeln wir neue Songs aber bei unseren Proben", erklärt der Student. Die Texte stammen hingegen ganz aus seiner Feder. Im Unterschied zu vielen anderen Bands sind für „boy android" die Songtexte nicht bloß schmuckloses Beiwerk. Hagen möchte mit ihnen von wahren Begebenheiten erzählen und Bedeutung vermitteln.
Doch nicht nur beim Schreiben ihrer Texte machen sich "boy android" viele Gedanken, auch die Wahl ihres Bandnamens haben sich die vier gut überlegt. Für sie drückt er den Widerspruch zwischen verletzlicher Emotionalität und der mechanischen Funktionalität eines Roboters aus, der sich auch in ihrer Musik widerspiegelt. [...]
(Text/Foto: Donau-Post, Karin Janker)
Eingetragen am Sa. 17.06.2006ALLEGRO CON ANIMA
Zum Start des Bürgerfestes trat Allegro con Anima mit einer konzertanten Aufführung von Emmerich Kalmans Operette "Die Csardasfürstin" im Hof von Schloss Wörth auf.
Eingetragen am Sa. 03.06.2006DOC NOISE
Ihr letztes Konzert in der gewohnten Besetzung gab die Band „DocNoise“ am Samstagabend im Kellergewölbe des Wörther Schlosses. Die vier erfahrenen Musiker aus Regensburg und Umgebung präsentierten während ihres Auftritts bekannte Klassiker aus Blues und Rock. Das rund dreistündige Programm reichte von Muddy Waters bis zu den Rolling Stones, beinhaltete aber auch eigene Kompositionen der Band.
Im Januar 2005 fanden sich über eine Annonce vier Musiker mit ähnlichem Musikgeschmack und formierten sich zu der Band „DocNoise“. Während Franz Artmann und Erwin Hopp Gesang und Gitarren übernehmen, sind Christoph Fuhrmann am Bass und Dirk Gronemann am Schlagzeug für das rhythmische Grundgerüst der Band zuständig. Die Musiker, die zwischen 34 und 59 Jahren alt sind, sammelten im Laufe des vergangenen Jahres zusammen viele Erfahrungen auf Bühnen in und um Regensburg. Am Samstagabend präsentierten sie ihr Können nun auch im Wörther Schlosskeller. Da Bassist Christoph Fuhrmann die Combo jedoch demnächst aus beruflichen Gründen verlassen muss, war dieser
Auftritt der letzte in der bisherigen Besetzung. Während des Konzerts, das drei Sets von je ungefähr 45 Minuten umfasste, gab „DocNoise“ bekannte Hits aus den 50er bis 70er Jahren zum Besten. Unter den Songs befanden sich sowohl populäre Klassiker der Rockgeschichte, wie Santanas „Black Magic Woman“, Eric Clap-tons „Lay Down Sally“ oder „Six Blade Knife“ von den Dire Straits, als auch Stücke von Blues-Legenden wie Muddy Waters oder Albert King. Artmann und Hopp spielten ihre Gitarren brav, auch wenn manchmal der Pfeffer etwas fehlte. Die Soli waren meist fehlerfrei, dafür aber wenig intuitiv. Blues-Feeling kam dabei nur selten auf, eher erinnerten einige Darbietungen an eine Stimmungsband, die zum Tanz aufspielt. Einen ersten Höhepunkt erreichte die Stimmung allerdings, als die vierköpfige Combo „Route 66“ [...]anstimmte. Das Publikum, das Musikliebhaber jeden Alters enthielt, ließ sich mitreißen, einige tanzten sogar zu den rockigen Klängen. Auch bei den anschließenden Songs sah man Füße wippen und Köpfe im Takt nicken. Obwohl die Temperatur im Schlosskeller recht kühl war, schafften es die „DocNoise“-Musiker viele der Besucher so zu fesseln, dass sie der Kälte trotzten und sich durch Bewegung zur Musik etwas Wärme verschafften. [...]
Text/Bild: Donau-Post, Karin Janker
Eingetragen am Fr. 12.05.2006RAAB-STREICHQUARTETT
..mit CLAUDIA MEINHART und JOSEF LASZLO
Am Freitagabend fand im Rondellzimmer des Wörther Schlosses das Mozart Festival von Josef Laszlo (Klarinette), Claudia Meinhart (Querflöte) und dem „RAAB" Streichquartett (Zwei Violinen, Viola und Violoncello) aus Györ, Ungarn in authentischen Barockkostümen statt. Der voll besetzte Konzertsaal begeisterte die Musiker und die rund 75 Zuhörer bedankten sich für die exzellente Darbietung mit „standing ovations" und langem Applaus.
Eingetragen am Fr. 07.04.2006BERNREUTHER & BENDER
Abschalten, zur Besinnung kommen, sich Zeit nehmen, einfach genießen! Das Publikum folgte gern der Empfehlung von Wolfgang Bernreuther. "Listen to your heart!" Hör' einfach mal auf dein Herz.
Er und sein Freund Mark Bender forderten diese Stimmung der Harmonie, Ruhe und Entspannung mit Beiträgen in Blues und Country, mit markanten Melodien, die Altersgrenzen überwinden und sicherlich auch für die jüngeren Semester akzeptabel sind - für die älteren Herrschaften sowieso. Das Duo verbrachte am Freitag im Rondellzimmer des Schlosses mit den Besuchern jedenfalls einen ansprechenden Abend in angenehmer Atmosphäre, wobei sich recht bald eine spürbare Verbindung zwischen den Akteuren aus Neumarkt und dem Auditorium ergab. Ein akustisches Vergnügen war das Konzert, das vor allem die Nähe, die Begeisterung und den Respekt der beiden Oberpfälzer für die Volksmusik bekräftigte, die im Süden Amerikas Heimat und Wurzeln hat. [...]
Text/Bilder: Donau-Post, Sepp Raith
Eingetragen am So. 19.03.20064FUN
Den richtigen Groove brachte am Sonntagabend die Regensburger Gruppe "4fun" in das Rondellzimmer des Schlosses. Mit bekannten Songs, die sie auf ganz eigene Weise interpretierten, sorgte das Team für eine bezaubernde Atmosphäre in diesem historischen Raum.
Das Publikum hatte das Quartett mit seinem ansprechenden Querschnitt durch die Sparten Rock, Pop, Blues und Soul auch rasch auf seiner Seite. Da fand sich ein Stück von Eric Clapton neben einer Ballade von Willy Astor und einem Soft-Rock-Titel von Supertramp „Give A Little Bit" kam in direkter Folge mit einem Sommerhit der Vokalgruppe „Wise Guys" daher. Während Armin Hollstein am Bass für die tiefen Töne verantwortlich war, beeindruckten Nade Multrus und Roger Vesterling an den Gitarren. Die Stimme von Toni Multrus, der neben dem Gesang bei den meisten Liedern auch die Perkussion sowie Solo-Einlagen auf Blues-Harp und Akkordeon übernahm, lieferte einen Beitrag zum „Bluesfeeling", das die vierköpfige Gruppe insgesamt überzeugend vermittelte. Das harmonische Zusammenspiel und die präzisen Soli bekräftigten die Qualitäten der Musiker. Hin und wider aber stellten die Akteure dennoch ihre Instrumente für eine kleine Gesangseinlage zur Seite. Besonders wirksam war - wie der Beifall der Zuhörer bekräftigte -die Bewertung der Fast-Food-Speisen. Neben den Klassikern aus dem Rock-, Pop- und Jazz-Repertoire waren es gerade die Mundart-Melodien sowie die Eigenkomposition die das beinahe dreistündige Konzert bereicherten. Allen Darbietungen gemeinsam war die Lebensfreude und Begeisterung für die Musik, die „4fun" eindrucksvoll zum Ausdruck brachte.[...]
Text/Bilder: Donau-Post, Karin Janker
Eingetragen am Fr. 17.02.2006TRIO TRIKOLORE
Viele Liebhaber französischer Chansons fanden sich am Freitagabend im Rondellzimmer des Wörther Schlosses ein, um das Konzert von „Trio Trikolore" zu hören.
,,Bal dans ma Rue" (Auf der Straße tanzen), so lockte der Pressetext der Band, könne das Motto, die Beschreibung des Ensembles sein. Dass das stimmt, konnten auch die Zuhörer im Rondellzimmer feststellen.
[...] Die drei Künstler - zu Trikolore gehören Eva Sixt, Sepp Frank und Rainer J. Hoffmann - haben sich ganz der Interpretation des Chansons verschrieben und bewahren in ihren Arrangements (unter anderem Lieder von Charles Trenet, Edith Piaf und Jutiette Greco) vor allem die Ursprünglichkeit der französischen Straßenmusik. Die Chansons sind vor allem als Ausdrucksform des Lebenskummers bekannt, aber zugleich auch ein Mittel, um frohe Leichtigkeit und Gelassenheit auszudrücken. Sepp Frank, Eva Sixt und Rainer J. Hoffmann gingen in ihrer Musik auf. Im Rondellzimmer wurde vom Feuer der Liebe, dem harten, aber auch romantischen Leben der Boheme und den Wirbelstürmen des Lebens gesungen. Das Publikum reagierte mit begeistertem Applaus. Das musikalische Können, die Stimme von Eva Sixt und die gelungene Musikauswahl schafften es für einen Abend, ein Stück französisches Lebensgefühl, ein Stück Frankreich in das Herz von Wörth zu zaubern.
Text/Bild: Wörther Anzeiger, Sonja Heitzer
Eingetragen am Fr. 27.01.2006ALI STADLER
am 27./28.01.2006
Der Liedermacher Ali Stadler aus Wiesent begeisterte seine Zuhörer im Rondellzimmer des Schlosses. Bei zwei ausverkauften Konzerten gab der Freizeitmusiker Schmankerl aus alter und neuer Zeit zum Besten.
„Im Wohnzimmer der Stadt Wörth und des Landkreises", wie Ali Stadler das Rondellzimmer des Wörther Schlosses bezeichnete, sang der gesellschaftskritische Musiker Lieder vom 16. Jahrhundert bis in die heutige Zeit. Das Programm war bunt: Stadler brachte Lieder von Minnesängern in Mittelhochdeutsch wie „Unter den Linden" von Walter von der Vogelweide wie auch Eigenkompositionen. Die Bandbreite reichte von klassischen Liedermacher- und Folksongs über Mundartlieder bis hin zu alten Spielmannsliedern. [...]
Text: Wörther Anzeiger, Nusko